ADHS Test & Autismus Test (AuDHS) – kostenlos | Neurovaria

Neurodivergenz Test | ADHS- & Autismus-Test für Erwachsene

Kostenloses Neurodivergenz-Screening zur ersten Einordnung

Viele Erwachsene suchen heute nach einem ADHS-Test, einem Autismus-Test oder zunehmend auch nach einem AuDHS-Test. Gemeint ist damit meist die Frage, ob eigene Schwierigkeiten, Stärken oder Erlebensweisen im Zusammenhang mit Neurodivergenz stehen könnten.

Dieses kostenlose Neurodivergenz-Screening bietet eine strukturierte Möglichkeit zur ersten Selbsteinschätzung bei ADHS- und autismusnahen Merkmalen – inklusive der Kombination beider Muster (häufig als AuDHS bezeichnet).

Das Screening ersetzt keine Diagnostik, kann jedoch Hinweise darauf geben, ob eine vertiefte fachliche Einordnung sinnvoll sein könnte.

Dauer ca. 8–10 Minuten · Ergebnis sofort sichtbar

Was ist ein ADHS-, Autismus- oder AuDHS-Test?

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird häufig von einem „Test“ gesprochen. Fachlich korrekt handelt es sich hierbei um ein Screening.

Dieses Screening ist:

  • kein normierter psychologischer Test

  • keine medizinische Diagnostik

  • keine klinische Entscheidungshilfe

 

Es dient der ersten Orientierung und der strukturierten Selbsteinschätzung.

 

Woran orientiert sich das Neurodivergenz-Screening?

Die Fragen orientieren sich an zentralen diagnostischen Kernkriterien von:

  • ADHS

  • Autismus-Spektrum

  • sowie der Kombination beider Muster (AuDHS)

 

Grundlage sind u. a. Kriterien aus:

  • ICD-10

  • DSM-5

 

Berücksichtigte Bereiche sind unter anderem:

  • Aufmerksamkeit und Konzentration

  • Organisation und Zeitgefühl

  • Impulsivität und innere Unruhe

  • Bedürfnis nach Struktur und Vorhersehbarkeit

  • Soziale Verarbeitung

  • Reiz- und Emotionsverarbeitung

 

Die Gewichtung erfolgt indikativ, nicht diagnostisch.

Was bedeutet AuDHS?

Der Begriff AuDHS beschreibt das gleichzeitige Vorliegen von ADHS und Autismus.

Frauen mit AuDHS berichten häufig von:

  • innerer Gegensätzlichkeit (z. B. Bedürfnis nach Struktur bei gleichzeitiger Impulsivität)

  • hoher kognitiver Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Überforderung

  • starker Anpassung und Maskierung

  • später oder fehlender Diagnostik im Kindesalter

 

Der Begriff AuDHS beschreibt das gleichzeitige Vorliegen von ADHS- und autismusnahen Merkmalen. Diese Kombination zeigt sich häufig nicht als einfache Addition beider Profile, sondern als komplexe Überlagerung unterschiedlicher Bedürfnisse, Stärken und Herausforderungen.

Insbesondere Frauen mit AuDHS berichten häufig von innerer Gegensätzlichkeit, etwa einem ausgeprägten Bedürfnis nach Struktur bei gleichzeitiger Impulsivität oder innerer Unruhe. Nicht selten bestehen eine hohe kognitive Leistungsfähigkeit und schnelle Auffassungsgabe, während der Alltag dennoch als dauerhaft überfordernd erlebt wird. Viele Betroffene haben früh gelernt, sich stark anzupassen und eigene Schwierigkeiten zu kompensieren, was dazu beitragen kann, dass neurodivergente Muster lange unauffällig bleiben.

In solchen Fällen kann es vorkommen, dass vorhandene kognitive Stärken im Alltag nicht als Ressource erlebt werden, sondern durch ADHS- oder autismusnahe Symptome überlagert werden. Eine überdurchschnittliche Intelligenz bleibt dann mitunter unerkannt oder wird von Betroffenen selbst nicht als solche wahrgenommen.

Das Screening berücksichtigt diese Überlappungsbereiche zwischen ADHS und Autismus, ohne AuDHS als eigenständige Diagnoseform zu definieren. Es kann erste Hinweise darauf geben, ob neben neurodivergenten Mustern auch eine differenzierte Betrachtung kognitiver Fähigkeiten sinnvoll sein könnte. In diesem Fall kann eine wissenschaftlich fundierte Intelligenzdiagnostik dabei unterstützen, individuelle Stärken sichtbar zu machen und die bisherigen Erfahrungen besser einzuordnen.

Für wen ist dieses Screening geeignet?

Dieses ADHS-, Autismus- & AuDHS-Screening richtet sich an Erwachsene, die:

  • nach einem ADHS-Test oder Autismus-Test suchen

  • sich in neurodivergenten Beschreibungen wiederfinden

  • Unsicherheit über eigene Muster erleben

  • eine erste Orientierung vor einer möglichen Abklärung wünschen

  • sich selbst besser verstehen möchten

Wenn Sie unsicher sind, wie Ihre Ergebnisse einzuordnen sind, kann eine professionelle Einschätzung zu ADHS und Autismus eine unterstützende Möglichkeit sein.

Was sagt das Ergebnis aus?

Das Ergebnis kann:

  • Hinweise auf ADHS, Autismus und AuDHS geben

  • zeigen, in welchen Bereichen Auffälligkeiten gehäuft auftreten

  • zur Selbstreflexion und Einordnung beitragen

Das Ergebnis kann nicht:

  • eine Diagnose stellen

  • medizinische Entscheidungen ersetzen

  • eine fachliche Abklärung ersetzen

Alle Ergebnisse basieren ausschließlich auf Ihren eigenen Angaben.

Wenn Sie Ihre Ergebnisse weiter einordnen möchten, kann eine psychologische Beratung bei Neurodivergenz dabei unterstützen, individuelle Muster zu verstehen und konkrete Fragestellungen zu klären.

Warum viele Erwachsene erst spät nach einem ADHS- oder Autismus-Test suchen

Gerade bei Erwachsenen – insbesondere bei Frauen – bleiben neurodivergente Muster häufig lange unerkannt. Gründe dafür können sein:

  • hohe Anpassungsfähigkeit

  • Maskierung sozialer Schwierigkeiten

  • überdurchschnittliche Intelligenz

  • gute Kompensationsstrategien

  • fehlende Auffälligkeiten in der Kindheit

 

Viele neurodivergente Muster werden im Erwachsenenalter erst dann spürbar, wenn sich die Lebensumstände verändern. Neue Anforderungen wie das Elternwerden, eine höhere berufliche Belastung oder zunehmende Verantwortung im Alltag können bisher gut funktionierende Strategien an ihre Grenzen bringen.

Auch in Partnerschaften zeigen sich Unterschiede dann oft deutlicher. Kommunikationsstile, Bedürfnisse nach Struktur oder Rückzug, Reizverarbeitung oder emotionale Regulation können zu Missverständnissen führen, obwohl beide Partner:innen sich grundsätzlich um Verständnis bemühen.

In solchen Situationen kann eine Paarberatung bei Neurodivergenz unterstützen, Unterschiede einzuordnen, gegenseitige Perspektiven verständlich zu machen und gemeinsame Strategien für den Alltag zu entwickeln.

Ein Screening kann helfen, eigene Erfahrungen neu einzuordnen – ohne vorschnelle Zuschreibungen.

 

 

Wer hat dieses Screening entwickelt?

Das Screening wurde von einer klinischen Psychologin (M.Sc.) entwickelt und fachlich begleitet.
Es basiert auf psychologischer Fachkenntnis, diagnostischer Erfahrung und einem differenzierten Verständnis von Neurodivergenz im Erwachsenenalter.

Hinweis:
Dieses Angebot ist kein normierter psychologischer Test und ersetzt keine medizinische oder psychologische Diagnostik. Es dient ausschließlich der ersten Orientierung und Selbsteinschätzung.

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